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Garten & Außenanlagen

Hochbeet bauen und richtig befüllen

Arbeitshöhe
ca. 80 cm
Breite
höchstens 1,20 m
Schwierigkeit
Einfach
Dauer
ca. 1 Tag
Rund 80 cm hoch
Höchstens 1,20 m breit
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Hochbeet bauen und richtig befüllen: Ein Hochbeet bringt das Gemüse auf Arbeitshöhe: rund 80 Zentimeter, etwa auf Hüfthöhe. Breiter als 1,20 Meter sollte es nicht werden, sonst reicht der Arm von der Seite nicht mehr bis zur Mitte.

Kurz gesagt

Ein Hochbeet ist etwa 80 cm hoch und höchstens 1,20 m breit, damit man von beiden Seiten bis zur Mitte kommt. Unten liegt ein Gitter gegen Wühlmäuse, innen hält Noppenfolie die feuchte Erde vom Holz fern. Befüllt wird von grob nach fein: gut die Hälfte Zweige und Äste, darüber Grassoden, Laub und halbverrotteter Kompost, obenauf 20 cm Erde.

Mengen für ein Beet von 2,00 × 1,20 m, 80 cm hoch.

Material zusammen
ca. 350 €

Ohne Werkzeug. Preise: Median deutscher Online-Händler, Stand Oktober 2026. Regional und je nach Händler abweichend.

0 von 9 Schritten erledigt

  1. 1

    Maße festlegen. Rund 80 Zentimeter hoch, also etwa auf Hüfthöhe. Höchstens 1,20 Meter breit, damit Sie von beiden Längsseiten bis zur Mitte reichen. Die Länge ist frei, sollte nach Merkblatt 2108 aber sechs Meter nicht überschreiten.

    Hochbeet, 80 cm hoch, neben einer Person: die Oberkante liegt auf Hüfthöhe
    Abb. 1 · Hochbeet, 80 cm hoch, neben einer Person: die Oberkante liegt auf Hüfthöhe
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    Rahmen bauen. Die Erde drückt mit ihrem ganzen Gewicht nach außen. Schlagen Sie deshalb kräftige Pfosten in den Boden, an den Ecken und etwa alle Meter, und schrauben Sie die 40 Millimeter starken Bohlen von innen dagegen. Die Pfosten stehen außen, so fangen sie den Druck ab, und die Wand beult sich nicht aus.

    Rahmen aus Bohlen, außen gehalten von Pfosten an den Ecken und in der Mitte
    Abb. 2 · Rahmen aus Bohlen, außen gehalten von Pfosten an den Ecken und in der Mitte
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    Wühlmausgitter einlegen. Auf den Boden kommt zuerst ein feinmaschiges, verzinktes Drahtgitter, bis an die Wände heran. Es hält Wühlmäuse von unten fern. Steht das Beet auf Pflaster oder Beton, braucht es kein Gitter. Die Schnittkanten sind scharf, tragen Sie Handschuhe.

    Der leere Kasten, am Boden das verzinkte Drahtgitter
    Abb. 3 · Der leere Kasten, am Boden das verzinkte Drahtgitter
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    Noppenfolie anbringen. Kleiden Sie die Innenwände mit Noppenfolie aus und tackern Sie sie oben fest. Die Noppenfolie hält die feuchte Erde vom Holz fern, damit die Bretter nicht ständig nass sind.

    Noppenfolie an allen vier Innenwänden
    Abb. 4 · Noppenfolie an allen vier Innenwänden
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    Zweige und Äste einfüllen. Die unterste Schicht macht gut die Hälfte der Füllung aus: Zweige und kleinere Äste, kreuz und quer gelegt und gut festgetreten. Durch sie läuft Wasser ab, und Luft kommt ins Beet.

    Schnitt: unten gut die Hälfte Zweige und Äste
    Abb. 5 · Schnitt: unten gut die Hälfte Zweige und Äste
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    Grassoden, Laub und Kompost darauf. Mit dem Spaten abgestochene Grassoden decken die Äste ab, damit die Erde nicht in die Zwischenräume rieselt; Grassoden sind Rasenstücke mit ihren Wurzeln. Darauf folgen Laub und halbverrotteter Kompost. Beim Verrotten entsteht Wärme, eine natürliche Fußbodenheizung für die Wurzeln.

    Schnitt: über den Ästen Grassoden, Laub und halbverrotteter Kompost
    Abb. 6 · Schnitt: über den Ästen Grassoden, Laub und halbverrotteter Kompost
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    Oben 20 Zentimeter Erde. Nur die oberen 20 Zentimeter sind Erde, am besten torffrei. Im ersten Jahr setzt der Aufbau viel Stickstoff frei; das passt zu Starkzehrern, also Gemüse mit hohem Nährstoffbedarf wie Tomaten, Paprika und Kohl.

    Schnitt: obenauf 20 cm Erde
    Abb. 7 · Schnitt: obenauf 20 cm Erde
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    Nach einigen Wochen nachfüllen. Einige Wochen nach dem Befüllen sackt die Füllung zusammen. Füllen Sie die Lücke oben mit Gartenerde auf.

    Schnitt: die Füllung ist gesackt, oben ist Gartenerde nachgefüllt
    Abb. 8 · Schnitt: die Füllung ist gesackt, oben ist Gartenerde nachgefüllt
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    Alternative: nur Erde. Statt der Schichten geht auch reine Erde: unten 40 Zentimeter sandige, durchlässige Erde, darüber 40 Zentimeter humose Gartenerde, so beschreibt es Merkblatt 2108. Das sackt weniger ab, wärmt aber nicht von unten.

    Schnitt: unten sandige Erde, oben humose Gartenerde
    Abb. 9 · Schnitt: unten sandige Erde, oben humose Gartenerde

Zu breit gebaut. Die Mitte ist von keiner Seite erreichbar, man stützt sich auf den Rand oder tritt ins Beet. Bleiben Sie bei höchstens 1,20 Metern, wenn Sie von beiden Längsseiten arbeiten.

Bohlen ohne Zwischenpfosten. Unter dem Gewicht der Erde beulen die Wände aus. Setzen Sie an den Ecken und etwa alle Meter einen kräftigen Pfosten.

Kein Wühlmausgitter auf offenem Boden. Wühlmäuse kommen von unten ins Beet und fressen an den Wurzeln. Das Gitter kommt vor dem Befüllen hinein; nachträglich geht es nicht mehr.

Erde direkt am Holz. Die Bretter bleiben ständig feucht. Kleiden Sie die Innenwände mit Noppenfolie aus.

Nicht nachgefüllt. Die Oberfläche sinkt ab, die Pflanzen stehen tief im Kasten. Füllen Sie einige Wochen nach dem Befüllen mit Gartenerde auf.

VarianteAufbauVorteilNachteil
In SchichtenÄste, Grünes, Kompost, Erdewärmt beim Verrotten von unten, im ersten Jahr viel Stickstoffsackt stärker ab, muss nachgefüllt werden
Nur Erde40 cm sandig, 40 cm humossackt weniger ab, bleibt stabilkeine Wärme von unten, braucht viel Erde

Stand: September 2026

Diese Anleitung ersetzt keine Fachberatung und keine Fachplanung.